Mittwoch, Oktober 21, 2026
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Absolut im Trend: Weihnachtsbäume aus der Region

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist für vie­le undenk­bar. In Deutschland wer­den auch in die­sem Jahr wie­der die meis­ten Familien besinn­li­che Stunden und Tage unter einem fest­lich geschmück­ten Weihnachtsbaum ver­brin­gen. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger rech­net damit, dass bis zu 25 Millionen bis zum Fest ver­kauft wer­den. Traditionell beginnt der Verkauf der Bäume Anfang Dezember, rund um den drit­ten Advent herrscht die größ­te Nachfrage.

Noch immer ist es mehr­heit­lich so, dass die gekauf­ten Bäume erst kurz vor dem Fest – oft erst an Heiligabend – ins Haus geholt und recht­zei­tig zur Bescherung fer­tig geschmückt wer­den. In eini­gen Regionen, etwa in der Hauptstadt Berlin, ist es aber nicht unge­wöhn­lich, dass Weihnachtsbäume bereits zu Beginn der Adventszeit in den Wohnungen auf­ge­stellt werden.

Nordmanntanne beliebt
Die belieb­tes­te Weihnachtsbaumart ist und bleibt die Nordmanntanne. Der Grund dafür, dass rund 90 Prozent der Weihnachtsbäume in Deutschland Nordmanntannen sind, ist ein­fach zu erklä­ren. Die Bäume sind bekannt für ihren gera­den Wuchs und ihre gleich­mä­ßig ange­ord­ne­ten Zweige. Außerdem sind die wei­chen Nadeln außer­ge­wöhn­lich lan­ge „halt­bar“, ein früh­zei­ti­ges Rieseln bleibt selbst in gut beheiz­ten Wohnzimmern aus. Ohne Probleme kann die Nordmanntanne bis zum Tag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar ste­hen blei­ben. Im Beliebtheitsranking fol­gen der Nordmanntanne, die Blaufichte und die Rotfichte.

Preise leicht gestiegen
Die Preise für Weihnachtsbäume sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestie­gen. Doch trotz der gestie­ge­nen Personal- und Transportkosten müs­sen die Kunden nur rund einen Euro pro Meter mehr aus­ge­ben als 2024. Der Preis für eine Nordmanntanne beträgt pro Meter zwi­schen 22 und 32 Euro. Blaufichten (13 bis 18 Euro pro Meter) und Rotfichten (10 bis 15 Euro pro Meter) sind deut­lich günstiger.

Regionale Bäume im Trend 
Die gro­ße Mehrheit der Weihnachtsbäume stammt aus Deutschland, aber auch aus Skandinavien wird ein Teil impor­tiert. Wer im Welterbetal einen Weihnachtsbaum sucht, der kann Baumärkte und Discounter ansteu­ern. In unse­rer länd­lich gepräg­ten Region bie­tet sich aber auch die Chance, bei Forstämtern, land­wirt­schaft­li­chen Betrieben und pri­va­ten Anbietern Bäume zu kau­fen, die aus der hei­mi­schen Region stam­men und garan­tiert frei von Pestiziden sind. Ein wei­te­rer Vorteil: Diese regio­na­len Bäume sind erst kur­ze Zeit vor­her gefällt wor­den und kom­men „frisch“ und damit wohl­duf­tend ins Haus. Sehr beliebt ist auch die Möglichkeit, den aus­ge­such­ten Baum direkt selbst vor Ort zu schla­gen. Oft wer­den nach der Arbeit noch ein Glühwein und ein klei­ner Imbiss ange­bo­ten. Das Aussuchen des Baumes, das Fällen und das Zusammensein sind ein Erlebnis für die gan­ze Familie.

Durstige Bäume
Weihnachtsbäume, die erst zum Heiligen Abend auf­ge­stellt wer­den, soll­te man im Transportnetz kühl und ste­hend lagern und idea­ler­wei­se in einen Eimer Wasser stel­len. Und wenn die Festtage vor­bei sind, darf man den Baum auf kei­nen Fall wild ent­sor­gen und statt­des­sen dar­auf war­ten, bis er von Feuerwehr oder ört­li­chen Vereinen vor der Haustür abge­holt wird.

Weihnachtsbaumanbieter mit deren Verkaufs- und Abholterminen fin­den Sie unter ande­rem in Ihrem RHA.

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